
Berlin, 15.02.2012. Nässe, Bodenfrost und Temperaturen über dem Gefrierpunkt lassen die vorhandenen Schlaglöcher auf den Straßen in Berlin und Brandenburg nicht nur sichtbar werden, sondern bringen auch neue Straßenschäden hervor. Um die Spuren des Winters zu beseitigen, fordert die Fachgemeinschaft Bau eine fachgerechte und nachhaltige Instandsetzung der Straßen. „Das Straßenbild in der Region ist durch starke Gebrauchs- und Substanzspuren geprägt. Durch die zusätzlichen Straßenschäden, die der kurze Wintereinbruch mit sich gebracht hat, fällt ein erhöhter Reparaturbedarf an, der dringend behoben werden muss“, erklärt Hauptgeschäftsführer Reinhold Dellmann.
Der fortschreitende Werteverzehr der Straßen lasse sich nur aufhalten, wenn die Schäden bedarfsgerecht saniert werden. Punktuelle Ausbesserungen der Straßen führen hingegen zu Flickschusterei, verschlechtern die Substanz und generieren einen höheren Nachholbedarf. „Sparen die Länder und Kommunen an der falschen Stelle, ist der Investitionsbedarf vielfach höher und verlagert sich auf die nächste Generation. Die aktuellen Steuerschätzungen versprechen Mehreinnahmen für die Kommunen. Diese sollten daher auch zur Verbesserung der Straßeninfrastruktur verwendet werden“, so Reinhold Dellmann.
Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vertritt die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Mit ihren rund 900 Mitgliedern ist sie der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband in der Region. Als Mitglied ist die Fachgemeinschaft Bau zudem im Zweckverbund Ostdeutscher Bauverbände (ZVOB) organisiert, der mit seinen ca. 2.600 Mitgliedern als größter ostdeutscher Spitzenverband die Anliegen der ostdeutschen Bauwirtschaft gegenüber Bundes- und Landespolitik vertritt.
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